Eine einfühlsame Coming-of-Age-Geschichte über Freundschaft, Familie und Religion.  Jürgen Moises, Süddeutsche Zeitung

„Glaub mir“ gehört zu jenen seltenen Werken, die zugleich berühren, zum Nachdenken anregen und gesellschaftliche Debatten bereichern. Der Comic verbindet Coming-of-Age-Erzählung, Religionskritik und feministische Gesellschaftsanalyse zu einem bemerkenswert vielschichtigen Werk.  Linda Sjöberg, Wild Magazin

Jutta Pilgrams Buch hinterfragt nicht die Religion, sondern vielmehr die verheerenden Folgen allzu dogmatischer und auch fundamentalistischer Überzeugungen. Im großen Comic, der zunächst so gelassen daherkommt, wird das mit großer Wucht erfahrbar.   Niels Beintker, Bayerischer Rundfunk (ab Minute 11)

Zwei Welten sind es also, die in diesem Comic aufeinanderprallen und eine Zeit lang sehr gut miteinander harmonieren. So unterschiedlich sie auf den ersten Blick scheinen, verbindet sie in Wahrheit nämlich die Rigidität der religiösen Praxis, zu der auch eine ausgeprägte Körperfeindlichkeit gehört.  Christoph Haas, taz

„Glaub mir“ ist eine bewegende Coming-of-Age-Geschichte über scheinbar endgültige Wahrheiten. Mit leichter Hand und zugleich eindringlich zeigt Jutta Pilgram darin, was mit Menschen geschieht, wenn sie religiös engstirning werden. Und auch, wie befreiend es sein kann, darüber hinauszuwachsen.  Kerstin Burlage, Radio Bremen

Jutta Pilgrams erste Graphic Novel erzählt von zwei Weltreligionen: dem Christentum und dem Islam. Sie macht das auf unaufgeregte, spannende und charmante Art — und arbeitet dennoch die Konflikte heraus.  Michael Schleicher, Münchner Merkur

Pilgram skizziert eine von religiösem Eifer durchdrungene Gemeinschaft mit bewusst reduziertem Strich. Umso packender wirkt ihre Erzählung einer zunehmenden Radikalisierung, die fatale Folgen hat.  Hans Jürg Zinsli, Kultur-Tipp


Für ihre erste Graphic Novel nutzt Jutta Pilgram zwei Zeichenstile: Reginas Alltag ist plakativ reduziert, mit vielen Grauzonen. Ihre (Alb)träume, ihre tiefe Bindung an die Heiligen, die stetige Depression der Mutter, strichelt Pilgram in Weiß auf schwarzen Hintergrund, Bedrückung pur erzeugend.  Leo Hoffmann, Münchner Feuilleton